WASSERGENOSSENSCHAFT GRAMASTETTEN
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Juli bis November - Neuanschluss Bezirksseniorenheim

Hohe Standards für das Bezirksseniorenheim erfordern umfangreiche Investitionen

Vor neue Herausforderungen wurde die Wassergenossenschaft beim Neuanschluss des Bezirksseniorenheims gestellt. Neue, wesentlich höhere Standards für die Löschwasserversorgung erforderten umfangreiche Investitionen.

Beim alten Bezirksseniorenheim war für den Brandfall durch einen Außenhydranten im Bereich der Heimzufahrt vorgesorgt. Für die Anspeisung des Hydranten war die bestehende Leitung mit 3 Zoll Durchmesser ausreichend.

Für den Neubau des Heims wurden nun aber viel höhere Anforderungen gestellt. So sind im Gebäude "Nass-Steigleitungen" angeordnet, die 600 Liter pro Minute Löschwasser bei einem Auslaufdruck von 3 bar liefern müssen. Zusätzlich sind im Osten und im Westen des Gebäudes zwei Außenhydranten angeordnet.

Für diese Hydranten fordert eine Richtlinie des Feuerwehrverbands eine Kapazität von 1600 Litern pro Minute. Diese Anforderung ist praktisch nur mit großen Rohrdurchmessern über 125 mm erreichbar und würde im Netz kleinerer Wasserversorger dazu führen, dass das Trinkwasser in den Leitungen "absteht".

Mit der Investitionen in die Leitungsvergrößerung in der Linzerstraße im letzten Jahr wurde die Netzkapazität verbessert, sodass eine Löschwassermenge von 1200 Litern pro Minute beim Bezriksseniorenheim erreicht wird.

Der Kapazitätsengpass der Löschwasserversorgung des Bezirksseniorenheims liegt im letzten Leitungsabschnitt zwischen dem Heim und der Kreuzung Marktstraße - Maximilianstraße. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde wurden die Grabungsarbeiten für den Gasanschluss des Heims dazu genutzt, zumindest den Großteil dieser Schwachstelle zu beseitigen.

Insgesamt werden folgende Baumaßnahmen im Netz der Wassergenossenschaft für den Neuanschluss des Bezirksseniorenheims umgesetzt:

August und September 2009 - Leitungsvergrößerung in der Linzerstraße (ca. 150 lfm, Durchmesser 100 mm)

Juli 2010 Ende - Vergrößerung der Anspeisung von der Marktstraße bis zum Grundstück des Sozialhilfeverbands (ca. 165 lfm, Durchmesser 100 mm)

August bis September 2010 - Verbindungsleitung über das Grundstück des Sozialhilfeverbands (ca. 150 lfm, Durchmesser 100 mm)

November 2010 - zweite Anspeisung über die Gartenstraße (ca. 280 lfm, Durchmesser 80 mm)

Finanziert werden diese Investitionen zum größeren Teil von der Gemeinde, die für die Löschwasserversorung des Gemeindegebiets grundsätzlich zuständig ist. Den kleineren Teil bestreitet die Wassergenossenschaft.

 2010 Anspeisung SHV

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