WASSERGENOSSENSCHAFT GRAMASTETTEN
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10.8. Neuerung bei Gartenanschlüssen

Wasserzähler müssen vor Frost geschützt werden. Bei geheitzen Gebäuden oder in tiefen Schächten friert das Wasser nicht ein. In Sonderfällen hilft ein Frostwächter. Für Gartenanschlüsse kann nun eine neue Lösung zum Schutz der Wasserzähler angeboten werden.

Grundsätzlich wird Wasser aus dem Netz der Wassergenossenschaft nur über geeichte Wasserzähler an die Mitglieder abgegeben. Nach alter Gewohnheit hat es aber bei Gartenanschlüssen einige Ausnahmen gegeben. Grund dafür war die Frostgefahr für die Wasserzähler und der Aufwand für die Herstellung von Schächten. Diese müssen nämlich einen ausreichender Arbeitsraum für den Zählerwechsel aufweisen und so tief sein, dass die Wasserzähler vor Frost geschützt sind. Bei Gartenanschlüssen ohne Wasserzähler wurde daher der Verbrauch mit einem Pauschale von 30 Kubikmeter jährlich verrechnet.

Auf Beschluss des Genossenschaftsausschusses vom 6.8.2015 wurde unter anderem wegen mehrerer Missbrauchsfälle entschieden, dass ab 1.1.2017 ausnahmslos bei allen Wasseranschlüssen Wasserzähler eingebaut werden müssen oder sie so stilllzulegen sind, dass eine Wasserentnahme nicht möglich ist.

Im Laufe des Jahres 2016 wurden daher bei einigen Gartenanschlüssen Wasserzähler in ohnedies vorhandenen Schächte eingebaut. Bei zwei Anschlüssen waren allerdings Gegebenheiten so ungünstig, dass die Errichtung von entsprechenden Wasserzählerschächten sehr aufwändig gewesen wäre.

Der Ausschuss der Wassergenossenschaft hat daher am 10.8.2016 beschlossen, statt des bisherigen traditionellen Einbaus des Wasserzählers in einem Schacht, auch die Möglichkeit einer oberirdischen Zähleranordnung zuzulassen. Damit der Wasserzähler im Winter nicht durch Frost zerstört wird, muss allerdings eine zuverlässige Entleerungsmöglichkeit geschaffen werden. Technisch wurde das Problem mit einem selbstentleerenden Hausanschluss-Schieber und einem vertikal eingebauten Wasserzähler mit Entlüftungsmöglichkeiten gelöst.

Der Auschuss ist gespannt, wie sich diese Sonderlösung künftig bewähren wird.   

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