WASSERGENOSSENSCHAFT GRAMASTETTEN
Wir liefern Mühlviertler Quellwasser!

9.5. Vorbild Schweizer Qualität

Bei einem Urlaub in der Schweiz hat sich die Gelegenheit ergeben, die Wasserversorgung von Hauptwil-Gottshaus, einer Gemeinde im Kanton Thurgau mit rund 2000 Einwohnern näher kennen zu lernen. Zum Besuch eingeladen hatte Dipl. El. Ing. ETH Urs Welte, der Chef eines namhaften Schweizer Beratungsunternehmens mit Hauptsitz in Zürich. Privat war Herr Welte in seiner Heimatgemeinde Hauptwil als gewähltes Gemeindeorgan für die Wasserversorgung verantwortlich. Bereits im Vorfeld des Besuchs war klar, dass die Gemeinden Gramastetten und Hautpwil-Gottshaus einige Gemeinsamkeiten haben und auch in der Wasserversorgung viele Parallelen vorhanden sind.

Hauptwil 03

Wassermeister Michael Nater und Gemeindepräsident Matthias Gehring (Bürgermeister) bereiteten gemeinsam mit dem Ehepaar Welte den Gästen aus dem Mühlviertel einen sehr herzlichen Empfang. Sie nahmen sich den ganzen Nachmittag Zeit für die ausgiebige Besichtigung der Anlagen und die Erklärung der technischen Zentrale, der Quellfassungen und der Steuerungstechnik.

Die Anlagen der Eidgenossen sind durchwegs am letzten Stand der Technik. Die Quellfassungen und die Wasseraufbereitung sind in Hauptwil-Gottshaus und in Gramastetten sehr ähnlich aufgebaut. Teilweise sind bei beiden Wasserversorgern sogar die eingebauten Produkte identisch. Vergleichbar ist auch die Größe der Speicherbauwerke von 700 m³ (CH) und 900 m³ (A) und die Länge des Leitungsnetzes mit 35 km (CH) und 50 km (A).

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Bei der Automatisierung und im Qualitätsmanagement ist die kleine Schweizer Gemeinde vorbildhaft. Bereits seit 1999 ist die Wasserversorgung zertifiziert nach ISO bzw. SVGW (Schweizerischer Verein für das Gas- und Wasserfach). Damals war sie auch in der Schweiz ein Vorreiter des Qualitätsmanagements. Beeindruckend ist auch der Automatisierungsgrad der Anlagenüberwachung und -steuerung. So werden beispielsweise die einzelnen Quellen laufend überwacht. Die automatische Trübungsmessung prüft zyklisch das Quellwasser und leitet bei einer Beeinträchtigung die jeweilige Quelle automatisch aus.

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Bei der Wasserhärte sind das weiche Gramastettner Quellwasser mit 5°dH und das harte Hauptwiler Wasser mit 20°dH unterschiedlich. Interessantes Detail ist auch der fast doppelt so hohe Pro-Kopf-Verbrauch in der Schweizer Gemeinde im Vergleich zur Wassergenossenschaft Gramastetten.

Zum Abschluss des Besichtigungsprogramms verwöhnten die Gastgeber mit einer großzügigen Bewirtung. Jäger und Wassermeister Nater servierte unter anderem feinsten geräucherten Wildschweinschinken aus eigenen Beständen.

Die Schweizer Qualität hat in jedem Punkt überzeugt!

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Gramastetten

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