WASSERGENOSSENSCHAFT GRAMASTETTEN
Wir liefern Mühlviertler Quellwasser!

Station 5 Trinkwassernetz

Jedem das Seine  

Zum Standort: (Lageplan, Luftbild)

 netz  VHochzone1

Ursprünglich hat die Wassergenossenschaft Gramastetten nur den Ortskern der Marktgemeinde Gramastetten versorgt. Durch die rege Nachfrage nach einwandfreiem Trinkwasser wurde die Umgebung des Marktes mehr und mehr in die Versorgung einbezogen. Sie stehen hier am Ende der Hochzone, einem Gebiet, das erst mit der Errichtung einer Drucksteigerungsanlage im Hochbehälter einwandfrei versorgt werden konnte.

Station 5.1 - Netzmode in Schwarz 

Das Leitungsnetz

Schacht

Ein überwiegend schwarzes Netz aus Ring- und Verästelungsleitungen bringt das Wasser vom Zwischenspeicher im Hochbehälter zu den Verbrauchern.

Das Rohrmaterial des Verteilungsnetzes besteht überwiegend aus Polyäthylen. Diese schwarzen Rohre werden in großen Rollen geliefert. Besonders bei kleineren Durchmessern können größere Leitungslängen rasch und einfach verlegt werden. Bei größeren Durchmessern der Leitungen wird aus Kostengründen Stangenware mit Muffenverbindungen bevorzugt. Diese Rohre sind aus Gusseisen, PVC, Faserbeton (Eternit) und anderen Materialien. Wegen der vielen Rohrstöße werden solche Leitungen beim Bau abschnittsweise einer Druckprobe unterzogen, um Verlegungsfehler sofort zu entdecken. In früheren Zeiten wurden Wasserleitungen mit Holzrohren aus ausgehöhlten Baumstämmen hergestellt.

Wichtige Bestandteile eines Leistungsnetzes sind Schächte, Kontroll- und Absperrschieber, Druckreduzierungen, Anschlüsse für Hydranten und Entleerungen.

Station 5.2 - Ist Dichten Kunst? 

Die Wasserverluste

Schaden Linzerstrasse

Gedichte Schreiben ist Kunst! Keine Kunst hingegen ist es, Wasserleitungen und Wasserversorgungsanlagen dicht zu halten. Eine hundertprozentige Dichtheit gelingt zwar schwer, doch mit etwas Sorgfalt lassen sich unnötige Wasserverluste vermeiden.

Bei den Anlagen sind regelmäßige Prüfungen, Messungen und die Kontrollen des Geländes auf nasse Stellen vorzunehmen. Die Dichtheit eines Verteilnetzes wird in den Nachtstunden (2 Uhr bis 4 Uhr früh) geprüft, wenn fast kein Wasser verbraucht wird.

Viele Verbraucher übersehen, dass die eigenen Anlagen nicht dicht sind. Sie bedenken nicht, dass tropfende Hähne oder rinnende WC-Spülungen stark ins Geld gehen können.

Ein einziger tropfender Wasserhahn, der zwei Tropfen in der Sekunde durchlässt, hat in einem Jahr einen unnützen Wasserverbrauch von mehr als drei Kubikmeter zur Folge. Das sind immerhin drei Prozent des durchschnittlichen Jahresverbrauchs einer Familie. Bei einer rinnenden WC-Spülung ist der Verlust ein Vielfaches von diesem Wert.

Station 5.3 - Darf's ein bisserl mehr sein? 

Die Wassermenge

Verbrauchsentwicklung

Trinkwasser muss immer in ausreichender Menge bereitgestellt werden. Da der Bedarf schwankt, müssen Rohrleitungen und Wasserspeicher nach den Verbrauchsspitzen ausgelegt werden. Solche Verbrauchsspitzen gibt es zu bestimmten Tagesstunden (Vormittag, Abend), an bestimmten Wochentagen (Wochenende), bei längeren Schönwetterperioden im Sommer oder auch in trockenen Jahren.

Besondere Verbrauchsspitzen sind daneben das Füllen von Schwimmbädern zu Sommerbeginn, die Wasserentnahme der Feuerwehr aus Hydranten beim Löscheinsatz und der Wasserverlust bei Rohrbrüchen.

Station 5.4 - Das Tröpferlbad 

Der Wasserdruck

drzonen

Der Verbraucher erwartet von seiner Wasserversorgung nicht nur eine gute Qualität und eine ausreichende Menge. Wenn der Wasserhahn voll geöffnet ist und nur ein dünner Strahl rinnt, so kann das auf zu geringen Wasserdruck zurück zu führen sein. Ausreichende Druckverhältnisse sind daher genauso eine Anforderung des Verbrauchers wie gute Qualität und genügende Menge.

Die hügelige Landschaft des Mühlviertels bringt es mit sich, dass die Druckverhältnisse im Versorgungsnetz höchst unterschiedlich sind. In Höhenlagen und in der Nähe des Hochbehälters, ist der Druck so gering, dass Pumpen den Wasserdruck steigern müssen. In den tiefen Lagen kann der Druck hingegen soweit ansteigen, dass Druckminderer zur Vermeidung einer Überbeanspruchung der Rohre und Geräte eingebaut werden müssen.

Trotz der im Netz eingebauten Druckminderer müssen gelegentlich noch zusätzliche Druckreduzierungen bei den Verbrauchern eingebaut werden, weil beispielsweise die Überdruckventile von Warmwasserspeichern bei zu hohem Druck laufend Wasser ablassen würden.

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